Grüne App im Test: Lifecycler

lifecycler

Grüne Apps gibt es ja einige und ich habe mal wieder eine getestet: Lifecycler.

Das Lifecycle-Prinzip – die Lebensdauer von Dingen verlängern

Das Prinzip ist denkbar einfach: Eine Community (man muss nicht die App nutzen, man kann auch über die Website mitmachen), über die registrierte Nutzer Sachen, die sie nicht mehr brauchen, verschenken. Gefällt einem ein Teil, kann man es sich „schnappen“ und entweder selbst beim Schenker abholen oder sich per DHL Go Green schicken lassen – dann bezahlt man lediglich das Porto und einen kleinen Beitrag zu den Plattformkosten. Für jeden Artikel, der auf diese Art weiterverwendet wird, verspricht Lifecycler noch 50 Kilogramm CO2 zusätzlich zu reduzieren, indem es z.B. Wiederaufforstungsprojekte in Malaysia unterstützt.

Übrigens gibt es von Lifecycler auch dieses lustig-pädagogische Video:


Was gibt’s zu „schnappen“?

So eine Community / App lebt natürlich von ihren aktiven Mitgliedern. Ich habe die App vor einigen Tagen installiert und mich registriert. Seitdem sind leider keine neuen Artikel eingestellt worden. In meiner Region gibt es auch keine aktiven Mitglieder, sodass Selbstabholung schon mal ausfällt. Sonst sind die aktuell zu holenden Produkte aber lustig gemischt, quer durch den Gemüsegarten: Von der gebrauchten Computermaus, über den Hundepullover und das Baby-Laufgitter bis hin zu Damenmode und Druckerpatronen ist so einiges dabei.

Fazit

Die Idee ist prima, die App scheint auch zu funktionieren (für iPhone & Android), es fehlt vermutlich noch an genügend aktiven Lifecyclisten. Im Moment funktioniert die App nur für Deutschland, eine Ausweitung auf Österreich und die Schweiz kann sich die Firma Freecycle Germany derzeit nicht leisten, wie im FAQ nachzulesen ist. Ausprobieren lohnt sich aber, und folgen kann man den Lifecyclisten auch per Facebook und Twitter (leider nicht gepflegt!).

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Comments
2 Responses to “Grüne App im Test: Lifecycler”
  1. Saranesu sagt:

    Hallo Marlene, solche Projekte stehen und fallen eben immer mit der Community. Kommen zu wenig nach, hören die wenigen, die dabei sind, irgendwann zwangsweise wieder auf. Das Problem mit zu wenig Leuten in der Umgebung habe ich auch bei foodsharing.de – ich kann nicht nach Berlin oder Köln eiern, weil es dort zufällig ein Pfund Kaffee zu holen gibt.
    Eigentlich unheimlich schade, solche Projekte haben es wirklich verdient, unterstützt zu werden. (Gut ist es übrigens, dass es das nicht nur als App gibt – als Besitzer eines schnöden Handys fallen für mich so einige mobile Möglichkeiten flach 😉 )
    LG, Saranesu

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    • Marlene sagt:

      Finde auch, dass solche Dinge auch mindestens auch per Online-Portal gelöst werden sollten, damit auch all jene, die ihr altes Handy bis zum bitteren Ende nutzen dabei sein können! Aber leider – sobald man nicht in der Großstadt wohnt, ist der Weg zu den nächsten Gleichgesinnten weit!
      Lg, Marlene

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