Flower to the people: Urban Gardening in Europas Umwelthauptstadt 2014

Titel_UrbanGardening

Kopenhagen ist Umwelthauptstadt Europas 2014. Da denkt man natürlich sofort an all die Fahrräder und extrem breiten Radwege. Geht man aber zu Fuß spazieren – zum Beispiel durch den berühmt-berüchtigten Stadtteil Nørrebro – findet man in Parks und Hinterhöfen auch immer mehr Projekte wie „Byhaven 2200“ (Stadtgarten) und „TagTomat“ (Dachtomate). Während letzteres eine kleine nachhaltige Firma ist, die in Workshops auf den Dächern der Stadt Tomaten wachsen lässt und auf den Bürgersteigen Gemeinschaftsgärten einrichtet, ist Byhaven 2200 im Nørrebro-Park ein Verein von Leuten, die gern in der Stadt Gemüse, Früchte und Kräuter anbauen wollen.

Mitten im Park lädt der Verein "Byhaven 2200" zum Gärtnern ein.

Mitten im Park lädt der Verein „Byhaven 2200“ zum Gärtnern ein.

Urban Gardening oder Urban Farming oder Guerilla Gardening ist auch in Dänemark am Kommen (Neulich schleppte sogar eine Gruppe junger Leute mit Gärtner-Werkzeug Pflanzen und Erde auf den Platz am Jagtvej, wo bis vor einigen Jahren noch das berüchtigte Ungdomshus gestanden hatte, um dort einen neuen kleinen Stadtgarten einzurichten!)

Ist es ungesund, Stadt-Gemüse zu essen?

Eine aktuelle dänische Studie vom Mai 2014 stellt fest, dass – wenn man die Ernte gründlich abwäscht und Wurzelgemüse schält – es nicht gefährlicher ist, Stadtgemüse zu essen als industriell angebautes Grünzeug. Viel schädlicher sei eigentlich die Stadtluft, die man tagtäglich einatmet.

Hier wird Kohl angebaut - mitten in der Großstadt.

Hier wird Kohl angebaut – mitten in der Großstadt.

Ich bin ein bisschen Spazieren gegangen und habe Fotos gemacht vom Byhaven 2200 und vom Fælles-haven, der allerdings leider größtenteils zuwuchert und nicht mehr gepflegt wird. Urban Gardening steht und fällt mit dem Engagement und dem Zusammenhalt der Stadtbewohner…

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Comments
6 Responses to “Flower to the people: Urban Gardening in Europas Umwelthauptstadt 2014”
  1. trix sagt:

    Irgendwie hab ich dauernd “Unterwelthauptstadt” gelesen. :’D Naja … ist ja auch nicht so verkehrt. Denn irgendwie ist es ein andere Welt, so wie die Fotos aussehen.
    Gerade am Freitag ist mir in MZ ein großes angelegtes Kräuter- und Kleingemüsebeet aufgefallen. Fand ich ja sehr genial. 🙂 Und ich denke, lieber Stadtgemüse gut gewaschen als gar keines, oder? 🙂
    lg

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  2. Ich finde das ist eine tolle Sache und sollte mehr gemacht werden. Wie viel die Stadt immer für die Blumenbepflanzung ausgibt! Da könnte man ja statt Blumen mehr Gemüse setzen, das sieht auch schön aus und bringt den Menschen was.

    lg
    Maria

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    • Marlene sagt:

      Das hab ich auch schon manchmal gedacht. Im Park könnte dann Pfefferminze und Erdbeeren und was weiß ich zum Selberernten stehen. Ob das funktionieren würde oder ob einfach immer alles sofort kahl gefuttert wäre?
      Lg, Marlene

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      • Hallo Marlene!

        Das ist die Frage, aber ich bin da mal optimistisch, dass es funktioniert.

        Stell Dir mal einen Kinderspielplatz vor, der mit Beernsträuchern eingezäunt ist und dazwischen Beete mit Erdbeeren. Was für ein Spaß für die Kinder!

        lg
        Maria

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      • Marlene sagt:

        Eine tolle Vorstellung! Und offensichtlich klappt es hier im Park auch prima – die Kuchenkräuter sind schließlich auch nicht komplett abgeer ntet.

        Liebe Grüße,
        Marlene

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