Radfahren in Kopenhagen: Das Huhn zu Gast bei World Wide Wheeling

world wide wheeling

Diese Woche darf ich auf Christianes schönem Blog Bikelovin zu Gast sein: Sie hat eine interessante Serie über weltweite Radfahrgewohnheiten, Eindrücke von Reisen und so weiter. Kopenhagen als ausgereifte Fahrradstadt war da zwar schon mehrmals Thema gewesen. Daher konzentriere ich mich in meinem Gastblogpost auf neue Apps, die man zum Radfahren nehmen kann, auf das Radeln auf dem historischen Assistens-Friedhof, wo unter anderem der dänische Nationaldichter Hans Christian Andersen begraben liegt, und neue Radfahrwege.

Hier haben es Touristen nicht leicht: Parkschild in Frederiksberg - der nächste Parkautomat liegt mind. 5 Minuten Fußweg entfernt. Da haben es Radfahrer einfacher.

Hier haben es Touristen nicht leicht: Parkschild in Frederiksberg – der nächste Parkautomat liegt mind. 5 Minuten Fußweg entfernt. Da haben es Radfahrer einfacher.

Am Wochenende durfte ich wieder einmal in Kopenhagen zu Gast sein – da hab ich mein eigenes Rad ziemlich doll vermisst! Wer mit dem Auto anreist, sollte beachten, dass das Parken in Frederiksberg (einer separaten Stadt mitten in Kopenhagen!) ziemlich teuer und umständlich ist an ein Parkticket zu kommen. Die Regelung ist erst ein halbes Jahr alt: Die ersten zwei Stunden sind gratis, danach kostet es bis zu 10 Euro pro Tag, wobei ab 0 Uhr ein neuer Tag anbricht und mehr als 5 Stunden wieder 10 Euro kosten. Schlimmer noch ist, dass es nur sehr wenige Parkautomaten gibt (und man dann recht weit laufen und am besten einen Stadtplan zur Hand haben muss, um zu bezahlen). Alternativ kann man per App bezahlen, aber das funktioniert nach unserer Erfahrung nur auf dänischen Smartphones. Von daher: Für Autos wird es noch ungemütlicher im Großraum Kopenhagen!

Natürlich gibt es auch in Kopenhagen Citybikes, hier Bycykler genannt. Es gibt inzwischen schon viele Stationen mit diesen weißen Rädern, sodass es einfach ist, sie wieder abzustellen. Zum Benutzen muss man ein Kundenkonto einrichten und dann 25 DKK (ca. 3,30 Euro) pro Stunde zahlen. Aber was soll’s, wer in Kopenhagen Urlaub macht, muss sich ohnehin auf hohe Preise einstellen!

Ich kann jedem nur empfehlen, es trotz des lebhaften Fahrradverkehrs auszuprobieren, die Stadt per Rad zu erkunden.

Zum Weiterlesen:
Gastblog auf Bikelovin
Mein Buch „Ein Jahr in Kopenhagen – Reise in den Alltag“

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