#Wochenchallenge – ein zweites Leben für gelesene Bücher


Bei Nachhaltiger Warenkorb heißt die aktuelle Wochenchallenge Entrümpeln und damit das Leben der jeweiligen Dinge verlängern bzw. verhindern, dass mehr Neues produziert werden muss. Daniela von Green-bird.at macht es vor im Eröffnungspost für die 22. Runde unserer nachhaltigen Blogparade „einfach. nachhaltig. besser. leben.“, indem sie Omas alte Stühle neu bezieht und weiter verwendet. Und das passt bei mir gerade wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge, denn ich bin dabei, mein Arbeitszimmer umzuräumen.

Im Urlaub haben wir mehrere Freunde besucht und mal wieder gesehen, dass man nicht unbedingt soooo viele Dinge in seiner Wohnung herumstehen haben muss wie wir. Es geht auch weniger. Daher fragen wir uns derzeit: Brauchen wir das wirklich? Und wenn nicht, wo kann es noch sinnvoll weiter verwendet werden? Angeblich liegen in jedem deutschen Haushalt laut Nachhaltiger Warenkorb 217 ungenutzte Dinge herum. Bei mir sind es garantiert mehr.o

Oft finden nicht mehr gebrauchte Möbel bei mir ein Asyl, z.B. die schöne Arbeitsplatte aus meinem alten Kinderzimmer, die nun mein Nähtisch wird. Passt prima in Stehhöhe unter die Dachschräge. Dafür muss ich aber alles andere sortieren und umräumen. Gerade sortiere ich Bücher aus.

Bücher schmeißt man nicht einfach weg

Ich schreibe selbst gern, habe schon seit ich schreiben kann, kleine Geschichten zu Papier gebracht (solche Hobbys wie Nähen, Schreiben und Malen sind zugegebenermaßen nicht unbedingt platzsparend!). Daher sind mir Bücher wichtig, ich würde sie nie einfach wegschmeißen. Aber es gibt nur wenige Bücher, die ich wirklich zweimal lesen möchte. Inzwischen kaufe ich selbst kaum noch gedruckte Bücher, nur noch digitale. Dafür bekomme ich hin und wieder Bücher geschenkt und manche Bücher gibt es eben nur in gedruckter Form. Bin ich ehrlich zu mir und den Büchern, werde ich viele von ihnen mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit nicht noch einmal lesen. Deshalb habe ich begonnen auszusortieren.

Bücher weiterverkaufen

Es gibt online inzwischen eine ganze Menge Plattformen, auf denen man Bücher weiterverkaufen kann. Es gibt sogar Seiten, auf denen man vergleichen kann, welche Website mehr Geld für ein Buch bietet. Allerdings bekommt man oft nur 0,15 Euro pro Buch und muss schon eine Menge Bücher zusammenbekommen, damit der Versand kostenlos ist. Manche Anbieter bieten auch einen Abholservice für die Bücher (d.h. sie verdienen sicher noch etwas daran). Ich fände v.a. den Abholservice verlockend, denn dann habe ich selbst den geringsten Aufwand.

Bücher verschenken

An verschiedenen Orten gibt es inzwischen Bücherschränke, an denen man sich Bücher nehmen oder Bücher abgeben kann. Meistens natürlich in größeren Städten – ich habe nun auch in der nächstgrößeren Stadt einen entdeckt und plane immer noch, früher oder später einmal selbst einen aufzustellen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob manche spezielle Bücher nicht über Online-Gebrauchtseiten schneller einen Abnehmer finden würden. Denn wer sucht ein ganz bestimmtes wissenschaftliches Fachbuch im offenen Bücherschrank?

Mit Bücherspenden (und kaufen) Kultur fördern


Neulich habe ich dieses schöne Projekt entdeckt. In Ponitz in Thüringen gibt es einen Verein, der sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich um den Erhalt eines hübschen Renaissanceschlosses kümmert. Im Dachgeschoss des Schlosses gibt es inzwischen ein Antiquariat, das sich aus Bücherspenden speist und in dem man sich frei bedienen kann. Den Preis für mitgenommene Bücher bestimmt man selbst und wirft ihn in die Spendenbox. „Jedes Buch ein Schloss-Baustein“, lautet der schöne Slogan. Allerdings sagen die Organisatoren selbst, dass sie inzwischen schon beinahe zu viele Bücherspenden erhalten haben. Der Bedarf ist also erstmal gedeckt, obwohl sie weitere Bücher wohl nicht ablehnen würden. Die Idee finde ich toll!

Wochenchallenge- läuft

Inzwischen habe ich eine Kiste voll Bücher aussortiert. Manche taugen auf Grund von Notizen darin nicht zum Online-Weiterverkauf. Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob ich die anderen online weiterverkaufe. Ich werde noch einen Preisvergleich anstrengen, weil ich trotz voller Kiste noch nicht auf den Mindestverkaufswert gekommen bin. Ansonsten weiß ich ja, wo ich die Bücher noch hin verschenken könnte…

Wenn ich Bücher, die ich ohnehin nicht lese, aussortiere und sie nicht wegschmeiße, sondern versuche, neue Leser dafür zu finden, finde ich das nachhaltig. Ob ich Geld dafür bekomme, ist mir eigentlich egal. Teilt mir bitte mit, wenn ich sinnvollere Wege des Bücher-Weitergebens übersehen habe. (Ich weiß, dass die lokalen Bibliotheken keinen Bedarf haben!) Der positive Nebeneffekt für mich ist es, dass bei mir etwas mehr Platz ist, was auch irgendwie befreiend sein kann. Diesen Artikel möchte ich mit zu „einfach. nachhaltig. besser. leben.“ geben. Bloggt ihr auch über nachhaltige Themen? Dann mach doch einfach bei uns mit!

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Comments
33 Responses to “#Wochenchallenge – ein zweites Leben für gelesene Bücher”
  1. Hallo Marlene!

    Oft gibt es auf FB lokale Verschenkgruppen oder sogar direkt Büchergruppen, wo man tauschen und verschenken kann. Share & Care ist auch ein Stichwort auf FB, auch da findet man oft lokale Gruppen.

    Darüber verschenke ich speziellere Bücher, die nicht so leicht Abnehmer finden. Alle anderen kommen in den offenen Bücherschrank vom Kostnixladen 🙂

    lg
    Maria

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    • Marlene sagt:

      Hallo Maria,
      Facebook ist eine gute Idee. Da werde ich mal nach Büchergruppen Ausschau halten. Um den Kostnixladen in deiner Nähe beneide ich dich ja ein wenig 🙂
      Liebe Grüße,
      Marlene

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      • Liebe Marlene!

        Man kann ja ganz klein anfangen und einmal ein Verschenkregal aufstellen. Regale liegen bei den meisten Leuten ungenutzt im Keller rum. Das geht meist ganz unkompliziert und ist einmal ein Anfang.

        lg
        Maria

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      • Marlene sagt:

        Du hast recht, dann nur noch den geeigneten, überdachten Raum finden! 🙂 Wenn ich ihn gefunden habe, blogge ich darüber!
        LG, Marlene

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      • Liebe Marlene!

        Freut mich, wenn ich Dich angeregt habe.

        Der Kostnixladen in meinem Ort ist ja aufgrund meiner Idee und Initiative entstanden. Mittlerweile sind gleich 3 weitere Kostnixläden unserem Beispiel gefolgt. Ich finde das sensationell. Da soll noch einmal jemand sagen, einer alleine kann nichts bewegen!

        lg
        Maria

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      • Marlene sagt:

        Hallo Maria,
        das ist großartig! Und was habt ihr dafür als Gebäude gewählt? Hat der Laden nur geöffnet, wenn Ehrenamtliche dort sind? Und muss dort alles sortiert werden, etc.? Nehmt ihr alles an, was die Leute dort abstellen? Was macht ihr mit Dingen, die ihr nicht loswerdet? (Oh, jetzt reicht es schon für einen ganzen Blogpost – aber vielleicht hast du den ja schonmal geschrieben und er ist mir entgangen!)
        LG, Marlene

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      • Hallo Marlene!

        Nein, darüber habe ich noch nie geschrieben. Es gibt allerdings einen Blog, auf dem Du ein paar Fragen beantwortet findest.

        z.B. hier https://kostnixladengratkorn.wordpress.com/spielregeln/

        Wir haben nur 2 x pro Woche jeweils 2,5 Stunden geöffnet. Beim Link siehst Du, was wir alles annehmen.

        Abstellen darf man gar nichts, es muss alles persönlich übergeben werden.

        Leider gibt es natürlich schon Dinge, die keinen neuen Besitzer finden. Meist ist allerdings der ursprüngliche Besitzer daran „schuld“ weil es meist Dinge sind, die nicht mehr wirklich schön sind oder wirkliche Macken haben.

        Bekleidung bringen wir dann zur Caritas, die haben auch für solche Sachen gut Verwertungswege.

        Der Kostnixladen selbst ist bei der Pfarre untergebracht. Er läuft als Projekt der Pfarre und dadurch kosten die Räume für uns nichts.

        In der Nachbargemeinde läuft es über die Gemeinde, ein Gebäude wurde als Gemeindezentrum zur Verfügung gestellt und ein Teil davon als Kostnixladen genutzt. Dadurch kostet der Raum direkt auch nichts.

        Die Arbeit machen ehrenamtliche Mitarbeiter.

        lg
        Maria

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      • Marlene sagt:

        Wirklich toll! Und die lokalen Läden fühlen sich aber nicht unter Druck gesetzt oder euch als Konkurrenz? Das wäre auch noch eins meiner Bedenken.
        Ganz liebe Grüße und danke für die ausführliche Antwort!
        Marlene

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      • Hallo Marlene!

        Ein Altwarentandler hat sich ein wenig aufgeregt über uns und abfällig gesprochen.

        Er ist dann in die Nachbargemeinde übersiedelt mit dem Albtraum für ihn, dass kurze Zeit später dort auch ein Kostnixladen wie unserer aufgemacht hat 😀

        Wir arbeiten gut mit den Lebensmittelgeschäften zusammen und verschenken auch jede Woche viele Kilogramm Lebensmittel, die sonst im Müll landen würden.

        lg
        Maria

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      • Marlene sagt:

        Hallo Maria,
        ihr seid wirklich vorbildlich! Wunderbar!
        Viele Grüße,
        Marlene

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  2. Michaela sagt:

    Wir hatten bis vor kurzem mehrere Kartons Bücher zu Hause stehen, die wir gern abgeben wollten, da teilweise doppelt etc. Der erste Versuch war Flohmarkt – nix los geworden. Danach hätten wir sie auch einfach verschenkt, aber keiner wollte sie haben. Wir haben sie zum Verschenken auf die Straße gestellt, aber nichts ist weggegangen. Am Ende haben wir sie schweren Herzens in die Papiertonne geworfen, damit wenigstens das Papier recycelt wird.

    Leider sind etwas ältere Bücher einfach nicht mehr gefragt und selbst wohltätige Organisationen nehmen nichts mehr an. Vielleicht mag das in anderen Gegenden noch anders sein, aber das waren leider die Erfahrungen die wir machen mussten 😦

    LG Michaela

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    • Eva sagt:

      Das ist komisch. Vielleicht hat sich niemand getraut die Bücher zu nehmen.
      Tut mir leid wegen der nicht so erfreulichen Erfahrung.

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    • Marlene sagt:

      Hallo Michaela,
      das klingt ja wirklich frustrierend. Ich habe aber auch schon oft gehört, dass Bücher oft keiner mehr haben will. Dabei werden sie eigentlich nie „schlecht“. Ich bin mal gespannt, wie meine Aktion weitergehen wird. Ich fände es nur schön, wenn ich nicht 10 verschiedene Pakete fertig machen muss. Der Aufwand muss irgendwie auch vertretbar bleiben…
      Liebe Grüße,
      Marlene

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  3. Eva sagt:

    Als ich noch in Deutschland gewohnt habe, war ich auf der Plattform tauschtickets.de dort tauscht man Bücher, Videos, Spiele und erhält so coins. Gegen diese kann man andere Bücher tauschen. Jedes Buch hat eine bestimmte Anzahl an coins. So bleibt es fair.
    Die Idee fand ich super, und habe neue und alte Bücher eingetauscht.

    Bei uns in der Stadt hat es den Büchersommer. Es stehen an unterschiedlichen stellen Wagen mit Büchern, die man mitnehmen kann oder einfach nur lesen.
    Sonst hat es hier Bücherschränke.

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  4. Antonia sagt:

    Ich glaube, du bist noch nicht freigiebig genug! Ich habe den Mindestverkaufswert jetzt schon 4 mal geschafft in den letzten 3 Jahren. Vielleicht kannst Du dich von einem Fachbuch trennen, für die gibts manchmal bis zu 8€. Außerdem habe ich fast alle DVDs verkauft.

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    • Marlene sagt:

      Ich hatte ja schonmal eine größere Verkaufsrunde, wo ich auch leicht über den Mindestverkaufswert gekommen bin. Jetzt hab ich nur noch skandinavische DVDs, die hier nicht weggehen (oder, die ich behalten will), nur noch Fachbücher, in die ich reingeschmiert habe oder die keiner will. Ich hab sogar all unsere Mangas gescannt (außer die, die ich mal behalten wollte noch), aber auch die sind nicht so begehrt. Bei meinen CDs, die ich versucht habe, ging gar nichts weg. Welche Seite hast du denn benutzt? Ich hatte es jetzt bei Momox probiert, aber vielleicht versuche ich es auch nochmal woanders.

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    • Marlene sagt:

      P.S.: Und der andere Bücherkram gehört jemanden anders 😉

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  5. Birte sagt:

    Liebe Marlene,
    ich habe auch kürzlich eine größere Menge Bücher aussortiert. Mein Bücherregal war sogar mit einer zweiten Reihe hinter jeder Reihe voll und wie Du lese ich höchst selten ein Buch zweimal. Andererseits möchte ich irgendwie auch nicht dass meine Kinder in einem Haus völlig ohne Bücherregal aufwachsen. Dennoch konnten jede Menge gehen!
    Zuerst bin ich mit einer Auswahl der interessantesten noch zu interessierten Freundinnen gegangen und habe sie durchgucken lassen.
    Einen Teil habe ich an unsere Stadtbücherei gespendet. Da war ich selbst überrascht, denn wie Du schon schriebst nehmen die Büchereien oft keine Bücherspenden an. Ich habe aber einfach mal ein Gespräch mit dem Leiter dort angefangen und es stellte sich heraus, dass sie einfach nicht mit abgeladenen Büchern umgehen können, denn die müssen sie alle lagern, durchgehen und vor allem dann den nicht interessanten Rest selbst loswerden (=auch nicht so einfach). Als ich ihm sagte mir komme es nicht aufs Loswerden an sondern darauf dass die Bücher noch einmal gelesen werden und was ich tun müsse damit er mal durchgucke. Da war er doch interessiert und hat mir die Kriterien genannt: Am ehesten Romane max 2-3 Jahre alt, Kinderbücher (die geben sie weiter an Kitas). Also habe ich das so zusammengestellt, bin hin mit meinen Tüten, habe ihm gesagt ich würde warten bis er sie durchgesehen hat und den Rest wieder mitnehmen. Und es waren tatsächlich ein paar für ihn dabei und ich freue mich nun dass sie weiter gelesen werden! Das war mir den Aufwand wert.
    Den reichlichen Rest habe ich in eine Büchersammelbox der Aktion Buch getan. Diese Aktion sammelt gebrauchte Bücher bis 20 Jahre alt, und führt sie verschiedenen guten Zwecken zu. Ist anscheinend eine regionale Sache (Hamburg) aber vielleicht gibt es was ähnliches auch in anderen Städten? http://www.aktion-buch.de Größere Mengen werden sogar abgeholt.
    LG Birte

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    • Birte sagt:

      Antwort auf meinen eigenrn Kommentar: Vielleicht kann man ja auch Bücher per Post zur Aktion Buch schicken? Einfach mal fragen. Oder eigene Aktion Buch gründen….huiiiii…. 😉

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    • Marlene sagt:

      Hallo Birte,
      danke für deine Beschreibung – ich sehe, ich bin nicht die einzige, die sich über so etwas Gedanken macht. Von der Aktion Buch habe ich bisher noch nicht gehört. Das klingt aber nach einem schönen Projekt. Ich werde meine Bücherkiste noch einmal durchschauen, was relativ neu ist, vielleicht mag es doch der eine oder andere noch haben. Manchmal haben auch die Krankenhäuser eine kleine Leseecke/Bibliothek und nehmen vielleicht die neueren Sachen.
      Liebe Grüße,
      Marlene

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  6. Eine tolle Sache, liebe Marlene!
    Ich habe meine Nicht-mehr-Lese-Bücher entweder der Bücherei von Baden für den Flohmarkt zur Verfügung gestellt oder in den offenen Bücherschrank in Wien gebracht. Aber ein bisschen was zu kriegen für die alten Büchern, das hätte natürlich auch noch einen gewissen Reiz…
    Alles Liebe, Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2017/07/anl-19-oko-fumatte-bio-sandalen.html

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    • Marlene sagt:

      Hallo Traude,
      viel Geld ist wirklich nicht zu holen mit alten Büchern – aber darum geht es mir eigentlich gar nicht. Ich möchte eigentlich nur, dass sie am Ende zu jemanden kommen, der sie nochmal anschaut. Ist euer Bücherschrank gut besucht?
      Liebe Grüße,
      Marlene

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  7. turboscholz sagt:

    Hi,

    Ich trenne mich eigentlich nur sehr ungern von meinen Büchern. Liebe horte ich sie, wer weiß schon, an welchen verregneten Wochenenden sie nochmal hervorgekramt werden wollen. 😉 Selten kommt es aber doch vor, dass ich ein Buch garantiert nicht nochmal lesen werde, z.B. wenn ich den Schreibstil gar nicht mag oder das Buch ein Geschenk war, welches voll daneben ging… Zwei Tipps daher von mir, Marlene:
    1. OpenBookCase.org: hier gibt es eine Weltkarte mit öffentlichen Bücherschränken. Sehr cool! Ich habe schon zwei „eigene“ Schränke aus meiner Wohngegend eingestellt. Dafür braucht man einen Account. Mit dem kann man Bücherschränke auch bewerten, die Position korrigieren oder in sogar löschen, falls er nicht mehr existiert.
    2. BookCrossing.com: hier geht es darum, ein Buch „auf die Reise“ zu schicken: man wählt sich ein Buch aus dem Bücherregal, registriert es auf der Seite und schreibt die erhaltene ID des Buches sowie den Link zu BookCrossing gut einsehbar in das Buch. Wenn du das nächste Mal an einem Bücherschrank oder an einer viel frequentierten Gegend vorbei kommst, stellst du das Buch dort ab. Über die ID kann der Finder (und Leser?) des Buches nun schreiben, was er von dem Buch hielt, wo er es gefunden hat, etc. So kann man „sein“ Buch auf seiner Reise verfolgen. Klingt irgendwie Cup, finde ich. 😊

    Ich habe vor, bookcrossing demnächst selbst einmal auszuprobieren. 😊
    Viele Grüße
    Uwe

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    • turboscholz sagt:

      Hach, die Autokorrektur mal wieder… Cup = gut 😉

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    • Marlene sagt:

      Hallo Uwe,
      danke für den Tipp mit OpenBookCase, da muss ich mich mal anmelden und den von mir entdeckten Schrank in meiner Nähe einfügen. Der ist noch nicht dabei! BookCrossing hab ich auch noch nicht probiert. Dann stellt man das Buch irgendwo hin? 🙂
      Die Bücher, bei denen ich mir unsicher bin, ob sie nicht doch mal noch interessant werden könnten, behalte ich auch. Ich bin eigentlich auch kein guter Wegwerfer und werde dafür oft kritisiert. Aber so ist das halt 🙂 Viele der aussortieren Bücher sind missglückte Geschenke, wie bei dir. (Vielleicht ist Weiterschenken die Idee? :-))
      Viele Grüße,
      Marlene

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      • turboscholz sagt:

        Naja, Bücher wegwerfen, das geht ja eigentlich auch gar nicht (das habe ich im Leben erst zwei mal gemacht: einmal ein BWL-Lehrbuch von 1995 und einmal ein Kochbuch mit extrem komplizierten Rezepten, wo es die Zutaten in Deutschland praktisch nicht im Supermarkt zu kaufen gibt. Titel:: „einfach & schnell kochen“ 🙃) Weiter verschenken geht ja eigentlich auch nur, wenn man selbst hinter dem Geschenk steht oder zumindest weiß, dass der/die Beschenkte sich wirklich drüber freut. 😊

        BookCrossing habe ich vor einigen Jahren von einer Bekannten erklärt bekommen. Sie meinte, sie stellt ein Buch, welches sie auf die Reise schickt, in einer verschließbaren Plastiktasche (ich glaube das war sowas wie ein Gefrierbeutel) irgendwohin. Aber sie hatte ihn auch deutlich markiert, so dass man von außen sehen konnte, das in der Tüte ein Buch auf Reisen ist. Oder war der Beutel sogar durchsichtig? Ich weiß es nicht mehr genau… 😇 Ich habe mir überlegt, Bücher, die ich aus den Bücherschränken gelesen habe, demnächst einfach bei BookCrossing zu registrieren. Dir ist ja ein guter Platz dafür.

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      • Marlene sagt:

        Ja, wenn das wirklich funktioniert, dann ist das eine tolle Alternative. Ich glaube, das will auch mal probieren! Viele Grüße, Marlene

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