#Restezauber: Suppengemüse aus Resten

Die Aktion #Restezauber – angestoßen vom Bundesamt für Ernährung und Landwirtschaft und der Initiative „Zu gut für die Tonne“ – ruft noch bis 15. Oktober dazu auf, über kreative Reste-Rezepte zu bloggen. Mein Tipp ist nicht unbedingt kreativ, aber ganz sinnvoll wie ich finde 🙂 Es geht darum, übrig gebliebene Reststücke von Gemüse zu trocknen und für die nächste Suppe oder Bouillon zu nutzen.

Solche Küchenabfälle bleiben öfter mal beim Kochen übrig. Aber einiges davon kann man durchaus noch verwenden.

Solche Küchenabfälle bleiben öfter mal beim Kochen übrig. Aber einiges davon kann man durchaus noch verwenden.

Oft bleibt beim hektischen Gemüseschneiden irgendwas liegen. Ein Stückchen Zwiebelschale, Möhrenschale, holziger Kohlrabi, Blätter und Grün von Kohlrabi, Möhren und Co, der Stumpf der Zucchini, die Stängel der Petersilie, die Blätter und der Strunk vom Blumenkohl und so weiter und so fort. Ich versuche das schon zu begrenzen, aber irgendwas bleibt immer. Und wenn das alles bio und gut abgewaschen ist, kann man es eigentlich auch noch verwenden.

Beispielsweise um der nächsten Suppe Geschmack zu verleihen. Man könnte zum Beispiel alles auskochen und einen Fond draus machen. In Gläsern im Kühlschrank hält sich das eine ganze Weile. Tipps dazu gibt es von verschiedenen Bloggern, zum Beispiel bei Rebelle Upcycling, die inzwischen hier bloggt.

Zu kleinen Stückchen geschnitten werden sie im Dörrautomat zur Suppeneinlage auf Vorrat.

Zu kleinen Stückchen geschnitten werden Gemüsereste im Dörrautomat zur Suppeneinlage auf Vorrat.

Weil ich mir aber einen Dörrautomaten geleistet habe, mit dem ich öfter Apfelringe, Kräuter oder Pflaumen trockne, liegt es für mich nahe, auch solche Gemüsereste zu trocknen. Das dauert ein paar Stunden. Danach fülle ich die trocknen Stückchen in ein Vorratsglas und bei der nächsten Suppe können sie als geschmackliche Verstärker zum Einsatz kommen. Damit der Apparat nicht umsonst laufen muss, habe ich eigentlich immer Pflaumen im Gefrierschrank, die noch getrocknet werden können, oder Äpfel im Schuppen oder Oregano und Minze im Gartenbeet. Alternativ kann man aber auch in der Backröhre trocknen (zum Beispiel, wenn sie sowieso benutzt wird) oder einfach in der Sonne auf dem Fensterstock.

Das Huhn hat jetzt Hühner!

Und alles, was sonst so übrig bleibt, zum Beispiel auf Tellern, das servieren wir seit neustem unseren neuen Nachbarn: Drei Hühnern und einem Hahn. Hühner sind Allesfresser und lassen sich alles mögliche schmecken. Sie sind sehr pflegeleicht und wohnen jetzt auf einem abgetrennten Stückchen Wiese. Für die Nacht gibt es ein schönes kleines Hühnerhaus, in dem die Kinder sogar Hühnerbilder aufgehängt haben, um es schön gemütlich zu gestalten. Wer hätte gedacht, dass das Huhn mal Hühner haben würde!

Wow - Das Verrückte Huhn hat neue Nachbarn. Hier picken sie Weizenkörner, aber auch Essensreste lassen sie nicht links liegen.

Wow – Das Verrückte Huhn hat neue Nachbarn. Hier picken sie Weizenkörner, aber auch Essensreste lassen sie nicht links liegen.

Und was die Hühner nicht fressen, landet auf dem Kompost und wird zu Blumenerde.

Die Aktion #Restezauber läuft noch bis 15. Oktober. Es wird sogar ein Preis vergeben an das kreativste Rezept, nämlich eine #Restezauber-Reise nach Berlin für zwei Personen. Aber lest selbst und bloggt oder instagramt über eure besten Reste-Rezepte. Hier geht’s zur Aktionswoche.

Und außerdem geht der Blogpost auch an die grüne Linkparty „einfach. nachhaltig. besser. leben.“, weil Reste verwerten auch außerhalb der Aktionswoche nachhaltig ist und gute Ideen dazu immer zu gebrauchen sind. Gastgeberin ist in dieser Runde Traude vom Blog Rostrose.

Und zu guter letzt, möchte ich den Beitrag auch bei Marias Linkparty Resteküche verlinken – ein riesiger Fundus zum Thema #Restezauber übrigens!

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Comments
3 Responses to “#Restezauber: Suppengemüse aus Resten”
  1. Hallo Marlene!

    Da packt mich gleich der Neid, dass Du so eine tolle Dörre hast. Ich hatte mir das auch überlegt, es mir aber doch nicht gegönnt…

    Eine tolle Idee, die Gemüsereste zu trocknen um sie dann im Bedarfsfall für Suppe oder auch für Soßen zu verwenden.

    Ich möchte Dich auch einladen, diesen Beitrag zu meiner Linkparty „Resteküche – mach was draus!“ zu verlinken, würde auch dort wirklich sehr gut dazu passen.

    lg
    Maria

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